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Gassi Weisheiten

„Der Welpe hört auf zu pinkeln, sobald man ihn hochnimmt.“

Mein Mann kann darüber heute noch herzhaft lachen! Er hat gut lachen, denn ICH war es, der jede Nacht um 3 Uhr mit dem wimmernden Welpen auf dem Arm die Treppe runter rannte, um ihn schnell draussen ins Gras zu setzten, damit er sich erleichtern konnte. Und ICH war es, der eines nachts einen warmen Strahl am linken Bein verspürte. Tröpfchen für Tröpfchen markierte ausnahmsweise ICH den Weg vom Schlafzimmer, die Treppe runter, über die Straße, bis zur Welpentoilette, denn das Hündchen pieselte einfach drauf los. Von wegen: „Sobald der Welpe auf dem Arm ist, pinkelt er nicht oder stoppt sogar sein Geschäft, wenn er bereits losgelegt hat!“ Oft habe ich das gelesen. Meine Hundetrainerin erwähnte diesen Mythos ebenfalls in der Hundeschule…damals runzelte ich mit der Stirn…heute muss ich schmunzeln.

Keep going, lieber Welpenbesitzer!

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Schnelles Fresschen

Als unser Welshie ein Welpe war, bekam er jeden Morgen eine halbe Dose Nassfutter zum Frühstück- ja, FRÜH war es immer!! Denn ab 5:30 war die Nacht vorbei. Er wollte dann schnell Pipi, draussen ausgiebig Schnüffeln, drinnen mit Frauchen Spielen und natürlich gaaaz viel Fressen und das aber Pronto!! SOFORT!!

Da mein kleiner Hund kein großer Fan von Geduld war, ging es ihm morgens nie schnell genug.

Frauchen musste ja erst einmal die angefangene Dose, die kalt aus dem Kühlschrank kam, erwärmen, denn kühlschrankkaltes Futter ist für einen jungen Hundemagen nicht bekömmlich. Sobald ich die Dose in der Hand hatte, ging das Gebell los- und das um 5:30! Um diese Uhrzeit konnte ich doch unmöglich den Hund 15-20 Minuten bellen lassen, bis das Futter an der Luft Zimmertemperatur erreicht! Hilfe, mein Mann und unsere Nachbarn schliefen doch noch…ich erfand also viele Tricks um:

a) ihn abzulenken, 

b) ihn diese Unart abzugewöhnen und 

c) das Fressen schneller warm zu kriegen

A und B fruchteten einfach nicht, raubten mir nur Zeit und Nerven. Aber C, den Doseninhalt schnell zu erwärmen, war einfach und effektiv. Der Morgen konnte stressfrei beginnen, ohne dass alle Hausbewohner senkrecht im Bett standen.

Und so geht’s:

Fülle das kalte Futter in den Napf (am besten aus Edelstahl) und stelle diesen ins Spülbecken und lasse heißes Wasser einlaufen. Im sehr heißen Wasserbad und unter ständigem Rühren bekommt das Fresschen ruck-zuck Zimmertemperatur. Und so soll es sein, so ist es lecker und bekömmlich.

Einen guten Start in den Morgen wünschen Frauchen und Lassie!

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Die gesunde Belohnung

Die Supermarktregale sind voll von ach-so-gesunden Leckerlis. Aber beim Durchlesen der Inhaltsstoffe kommen mir oft Zweifel. Wenn ich nicht ganz genau weiß, was in einem Leckerli drin ist, greife ich lieber zur gesunden Alternative. Denn: weniger ist mehr- ich bin ein Freund von puren, getrockneten Fleischhappen- oder Streifen. Aber wenn ich mal keine da habe, schaue ich im Kühlschrank nach.

Für ganz besondere Leistungen, gerade im „harten“ Training in der Hundeschule, muss was ganz, ganz Besonderes her, sonst klappt es nicht mit der Aufmerksamkeit, da mein Spaniel lieber anderen Hundedamen hinterher schielt als brav „Bleib“ zu machen. Dieses Goodie wird auch nur dort eingesetzt und nirgends anders, damit Hundeschule weiter toll bleibt.

Hier ein paar Anregungen für den verwöhnten Hundemagen:

Möhren – im Ganzen oder in Würfel- auch gut für Unterwegs

getrocknete Apfelringe- die kleben und verderben nicht, sind aber nicht ganz günstig

Salatgurken- oder Paprikastückchen

Käsewürfel (milder Käse wie Gouda oder Edamer)- bei uns der Renner unter den Belohnungshappen!!

Und wenn Ihr einen ganz netten Fischhändler habt, so wie wir, fragt ihn, ob er die abgetrennte Fischhaut, die er sonst wegwerfen würde, für Euch trocknet und frittiert. Das riecht zwar stark für Menschennasen, ist aber ein mega Anreiz für Euren Hund, Euch jeden Wunsch von den Augen abzulesen! Fischhaut kriegt bei uns 5 Sterne!! Und bekommt der Vierbeiner nur beim „Zurück!“-Training, da dieses besonders schwer für ihn ist, aber dafür lässt er alles stehen und liegen und rennt Frauchen sabbernd in die Arme.

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geliebt, gefressen, verloren

Das neue Jahr ist noch ganz frisch, da denkt man doch noch gerne zurück an das vergangene Jahr. Mal wehmütig, mal traurig und mal schmunzelt man.

Natürlich war das Jahr mit einem Junghund turbulent, aber auch traumhaft schön! Das bietet genügend Stoff für mehr als nur einen Artikel.

Hier mein Resümee über 1,5 Jahre mit Emil in Zahlen. Die heutige Bilanz ziehe ich über all die Dinge, die schmerzlich von uns gehen mussten, da sie entweder zerrissen oder gefressen wurden. Aber keine Angst! Nach dem ersten Jahr hat die Zerstörungswut plötzlich abgenommen. Die Hunde scheinen wohl doch zu lernen, dass Leckerlis die bessere Wahl sind.

Die Reihenfolge spielt die Höhe des Schmerzes wieder. Wir fangen mit den wichtigsten an:

  1. Das geliebte Baseballcap meines Mannes (es war ein Andenken an eine super Reise nach Neuseeland in seiner Jugend)
  2. ein Paar Flip-Flops meines Mannes
  3. meine neue Seidenbluse (heul!)
  4. unser einziger Teppich (er wurde umfunktioniert zur Welpentoilette)
  5. meine heißgeliebte Pyjamahose hat nun kein Hinterteil mehr
  6. ein selbstgenähtes Nackenkissen (da hat meine Mutti beim Hundesitten gepennt…)
  7. unser Dackel Rembrandt hat nur noch ein Auge- keine Sorge, er ist nur ein Stofftier
  8. 2-3 T-Shirts
  9. ein Hoodie von Holister, dass mein Mann mir von einer Reise mitgebracht hat
  10. ein Bürstenpaar unseres Staubsaugerroboters (das wurde komplett inkl. Schraube gefressen- sehr ärgerlich, da kostbares Ersatzteil meines Lieblingshaushaltgerätes!)
  11. 3 Jeans haben jeweils ein Loch im Schienbein
  12. 2 Handyhüllen (mein Gott, sind die beliebt bei unserem Rüden!)
  13. eine Hundebürste aus Holz
  14. ein Innenkissen des Hundebetts
  15. ein Kissenbezug
  16. ein Bettbezug
  17. ein Bettlaken
  18. eine Türschlange, die oft als Sex-Toy von unserem Teenie-Hund missbraucht wurde
  19. ein Kehrblech
  20. eine Keksdose aus Glas
  21. eine Schere
  22. 2 Baumwolltragetaschen
  23. Emils erstes Halsband
  24. eine Leine
  25. die Abdeckhaube meiner Nähmaschine 
  26. Die hohe Anzahl von diverse Socken, Hundespielzeuge, Küchenschwämme, Post-it’s und Stifte habe ich aus meinem Gedächtnis gelöscht. 

Wenn ich das hier so schwarz auf weiß lese, finde ich, dass das gar nicht sooo viel war. Es hätte ja auch meine teure Lederjacke oder meine Lieblings-Handtasche treffen können.

Ich habe die Verluste ganz gut weggesteckt…nur mein Mann macht mir etwas Sorgen: Intervallmäßig sinniert er über sein heißbeliebtes Baseballcap…

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Erstausstattung für Welpen

Am Anfang eines neuen Jahres sind viele Menschen in froher Erwartung: ein Welpe wird im Frühsommer/ Sommer einziehen!

Denn im Dezember waren viele Hündinnen läufig, wurden nun gedeckt und nach ca. 8 Wochen Tragezeit kommen die süßen Hundewelpen zur Welt. Und nach nur weiteren 8 Wochen darf der kleine Racker bei Ihnen einziehen und Ihr Leben auf den Kopf stellen.

Was für eine spannende Zeit, an die ich gerne zurückdenke!

Da heisst es langsam darüber nachdenken, was man für den Einzug des kleinen Hundes als neuer Besitzer so braucht.

Ich selbst habe mich damals im Vorfeld recht früh damit beschäftigt, da ich keinen blassen Schimmer hatte. Habe alle örtlichen Hundeläden abgeklappert, habe im Internet gesurft und Produktbewertungen studiert. Nun möchte ich Ihnen hier meine nötigen und unnötigen Kauferfahrungen mitteilen: Um zwei rutschfeste, kleine Näpfe, mindestens zwei Decken und etwas Spielzeug wie ein weicher Ball, ein welpengeeignetes Stofftier mit oder ohne Quietscher kommen Sie auf keinen Fall herum- aber das versteht sich ja schon fast von selbst. Hier möchte ich Ihre Kauflust nicht bremsen. Nur eins: bitte überfordern Sie Ihren Welpen nicht mit mehr als 4 Spielzeuge. Nach und nach können Sie ihm ja immer was vom Shoppen mitbringen. Das macht doch auch viel mehr Spaß, stimmt’s?

Was unterschätzt wird sind eher folgende Artikel:

  1. das erste Halsband und Leine
  2. Transportbox (für den Weg vom Züchter oder Tierheim nach Hause)
  3. Hundebettchen
  4. Pflegeutensilien wie Kamm, Welpenbürste, Zahnpasta, Zahnbürste, Shampoo

Zu 1.: Halsband und Leine

Wir hatten das Glück, dass Welpe Emil bereits mit einem verstellbaren Nylonhalsband zur Welt kam…nein, im Ernst. Wir haben das von unserer Züchterin mitbekommen, da er es bereits bei ihr trug, um ihn daran zu gewöhnen. Wer eins besorgen muss, der sollte VOR dem Kauf und VOR der Abholung des Tieres den Halsumfang beim Züchter oder Vorbesitzer erfragen und sich dann ein schmales, leichtes Nylonhalsband besorgen- bitte noch kein teures aus Leder, denn das macht erst Sinn, wenn Ihr Wuffi ausgewachsen ist und nicht mehr ständig hineinbeisst, wenn Sie es ihm anlegen wollen. Ein Geschirr ist ein MUSS für jeden Welpen und Junghund, da sein Knochengerüst noch sehr weich ist. Das Geschirr schont seine Knochen beim Gassigehen. Das Halsband hat er nur von Anfang an an, um ihn für spätere längere Spaziergänge daran zugewöhnen. Aber bitte gehen Sie in den ersten Monaten nicht daran mit ihm Gassi. Ein Geschirr kaufen Sie bitte MIT Ihrem Welpen zusammen im Fachhandel, da es oft angepasst werden muss. Somit ersparen Sie sich eine Menge Fehlkäufe! (Das ist auch ein Grund, warum ich keine in meinem Sortiment habe.)

Zum Halsband bzw. zum Geschirr brauchen Sie natürlich eine dünne, ebenfalls leichte 2-3 m lange Nylonleine. Die wird ggf. die ersten 4 Monate überleben, da sie permanent als Kauartikel missbraucht wird. Die 2. darf dann schon etwas dicker sein. Wer Kontrollfreak ist, kann seinen Welpen jetzt auch schon mit einer gravierten Marke am Halsband schmücken, auf der sein Name und Ihre Telefonnummer steht. Aber damit kann man gerne 4-5 Monate warten, wenn der Welpe älter und mutiger ist und anfängt sich weiter von seinem Herrchen wegbewegt und somit die Gefahr besteht, er könnte weglaufen und verlorengehen. Die Marke soll nur das schnelle Identifizieren ermöglichen, gechipt ist das Tier ja eh.

Zu 2.: Transportbox

Die Transportbox– immer hässlich, aber ein MUSS!

Wir haben uns damals für die etwas schönere Variante entschieden. Wir haben eine faltbare Softbox für schlappe 129 EUR gekauft. Und die haben wir bis heute! Also eine lohnende Anschaffung fürs Hundeleben.

Diese Box wählen Sie bitte so groß, dass er Ihren AUSGEWACHSENEN Hund aufnehmen kann. Sie ist nicht nur für die erste Spazierfahrt gedacht, sondern kann weiterhin im Auto als sicheres „Heim“ für Ihren Vierbeiner dienen.

Außerdem schlief unser Welpe die ersten 4 Monate darin neben unserem Bett. Wieso das? Schon mal überlegt, ob der kleine Hund nachts, wenn alle schlafen, auf Wanderschaft gehen könnte und sich ein schönes, weiches Plätzchen zur Verrichtung seiner Notdurft sucht? Nein? Da haben wir den Grund: Die Box ist sein „Schlafzimmer“ über das Sie die Kontrolle haben. Der Welpe wird Ihnen lärmend zu verstehen geben, wenn er muss. Er wird niemals sein Nest beschmutzen. Raus kann er also nur mit Ihrer Hilfe…so haben Sie ihn unter Aufsicht und verhindern, dass Ihr Teppich und Ihre Nerven ruiniert werden.

Zu 3.: Hundebett

Ganz ehrlich? Ein Hundebett für einen Welpen halte ich für unnötig!

Wir haben den Fehler gemacht, auch gleich ein sündhaft teures zu kaufen, dass die ersten 3 Monate fast täglich gewaschen werden musste, da Emil oft vor Freude dort Pipi gemacht hat…natürlich denkt man: „Hey, ein süsser Welpe braucht ein kuscheliges Bettchen, also kaufe ich eins!“ Aber, nein. Er braucht es nicht sofort, da er nachts eh nicht drin schläft, sondern nur mal drin döst, etwas knabbert oder dümmsten Falls sein Geschäft drin erledigt…man kann also beruhigt mit der Anschaffung warten bis er stubenrein ist und dann eins kaufen, wo er auch als erwachsener Hund reinpasst.

Bis dahin reicht auch ein Weidenwäschekörbchen oder ein waschbares, günstiges Modell. Oder Sie richten ihm eine Ecke mit ganz vielen Decken und Kissen ein, wo er sich reinkuscheln kann. Am besten dort in der Wohnung, wo er sie immer im Blick hat.

Zu 4.: Pflegeprodukte

Da ich eine Frau bin und selbst gerne Kosmetikprodukte in Hülle und Fülle besitze, dachte ich, mein Hund braucht das auch alles: Zahnbürste, Shampoo, ein weiches Welpenbürstchen, ein Erste-Hilfe-Set, eine Zeckenzange, Pfötchenbalsam, feuchte Ohrentücher und und und.

Davon waren wirklich sinnvoll: ein mildes Welpenshampoo und die ZeckenzangeBitte niemals Shampoo für Menschen benutzen.Hundehaut hat einen anderen ph-Wert als Menschenhaut.

Die Zahnbürste (Tipp: eine für Babys ist günstiger als eine für Hunde) habe ich einmal verwendet, um ihn daran zugewöhnen, dass ihm jemand etwas ins Maul schiebt, ohne zu beißen. Aber nach dem ersten missglückten Versuch, habe ich beschlossen, Hund einfach Hund sein zu lassen. Man muss ja nicht alles mitmachen, was man sollte oder müsste. Unser Hund hat kein Zahnstein, da er immer einen Kaustab zum Kauen bekommt. Das ist eine gute Alternative zum Zähneputzen und auch schon für Welpenzähne bestens geeignet!

Eine weiche Welpenbürste sieht nur putzig aus, weil sie klein ist (meistens ist es eine Babybürste, die als Welpenbürste verkauft wird). Natürlich soll man den Welpen früh ans Bürsten gewöhnen, aber das kann man auch mit einer normal großen Hundebürste tun. Für die kurze Welpenphase ist das eine unnötige Geldausgabe. Daraus ist auch die Idee entstanden, eine weiche Hundebürste, die ich aber schon an meinem Welpen nutzen kann, zu entwickeln. Das war die Geburtsstunde von BLACK VELVET . Einen Kamm habe ich erst zum Haarwechsel gekauft.

Wie Sie sehen, ist die Erstausstattung übersichtlich.

Noch ein goldwerter Tipp zum Schluß, der in keinem Welpenbuch steht:

Legen Sie sich einen reichlichen Vorrat an Küchenrollen im Keller an! Sie werden ihn brauchen 😉

whatlassielikes wünscht ganz viel Freude beim Shoppen und Einrichten!

Ihre Sandra Dehli

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Hundebegnungen

Ich bin völlig dafür, wenn sich zwei Hunde beschnüffeln möchten. Das sind ihre Artgenossen und die müssen sich ja schließlich auch mal unterhalten- nicht immer nur die Erwachsenen.

Denn, ich habe gelesen, nur durch den Kontakt zu anderen Hunden, lernt mein Hund. Er lernt von anderen, von größeren, von älteren und von Mann zu Mann oder von Mann zu Frau. Also lass ich unserem Welshie das Vergnügen und bleibe geduldig stehen.

Meistens kennen wir bereits seine Gesprächspartner. Aber in fremden Revieren kommt es natürlich vor, dass wir auch fremde Hunde treffen. Dann frage ich schon von weitem, ob er/sie harmlos ist und sage, dass ich einen Rüden habe. Meiner ist eh immer lieb, ja sogar sehr harmoniesüchtig, sodass ich mir von meiner Seite keine Sorgen machen muss.

Heute aber hatten wir eine „verbissene“ Begegnung mit einem Terrier, die hätte vermieden werden können.

Beide Wauzis näherten sich sehr vorsichtig und übertrieben langsam an. Meiner macht das immer so, also dachte ich mir nichts dabei. Als dann die Hunde den ersten Nasenstupser überwunden hatten,  fragte mich das andere Herrchen, ob das ein Rüde sein. Als ich das bejahte, meinte er, dass das dann wahrscheinlich nicht gut ausgehen würde- und schwups, kaum war das nahende Unheil ausgesprochen, biss der Terrier auch schon zu!

Sorry, aber so geht es nicht. Wenn ich als Hundebesitzer weiß, dass mein Hund mit anderen nicht kann, muss ich das früh genug sagen oder anzeigen. Ich will meinen Hund ja nicht unnötig in eine gefährliche Situation bringen, in der er sich verletzten kann.

Emil hat das Ganze glücklicherweise unverletzt überstanden, aber leider wieder ein wenig seiner Unbedarftheit verloren.

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Hoffnung

Dieser Beitrag ist für all diejenigen, die gerade einen Welpen großziehen und verzweifelt sind:

Es gibt Hoffnung!

Ja, es gibt Hoffnung, dass der kleine Scheißer nicht alle 4 Stunden unverhofft in die Wohnung macht, dass er durchschläft und nicht mehr jeden Schuh, jedes Kleidungsstück, das auf dem Boden liegt zerfetzt und anknabbert.

Dass er nicht gleich nach dem Aufstehen um 5 Uhr morgens Dich und seinen leeren Napf anbellt bis auch der letzte Nachbar wach ist. Sich durch die Wohnungstür quetscht, sobald sie nur einen Spalt offensteht, weil er Angst hat, Du lässt ihn alleine zurück. Dein kleiner Vierbeiner das Autofahren als selbstverständlich ansieht und nicht als böswillige Einschränkung seines Bewegungsdrangs.

Ja, es gibt Hoffnung, dass all diese Negativeigenschaften Deines geliebten Hundes irgendwann aufhören! Bei uns haben sich diese Probleme fast wie von selbst in Luft aufgelöst- nämlich dann, als unser Welshie das 1. Lebensjahr vollendet hatte. Ganz wie von selbst. So als hätte es über Nacht Klick gemacht oder Will Smith war mit seinem Zauberstab da und hat Emil zu einem vernünftige(re)n Hund geblitztdings. Hurra! Wir und der Hund haben das erste Jahr (fast) schadenfrei überlebt. Und das Zusammenleben ist erheblich stiller, routinierter und harmonischer geworden. Auch Sie können das schaffen, auch wenn es sich nicht immer danach anfühlt…

Bleiben Sie also dran, Ihren Welpen konsequent zu erziehen, ihn zu lesen und zu verstehen. All die Mühen und Leckerlis, die zeitintensiven Trainingsstunden bei Wind und Wetter, das Schrubben und Schimpfen lohnen sich irgendwann (mal früher, mal etwas später) und dann können Sie es kaum glauben!! Ist das nicht schön? Denn:

Die Hoffnung stirbt bekanntlich wirklich zuletzt!!

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Der Maschsee

In unserer schönen Landeshauptstadt Hannover gehe ich sehr gerne und zu jeder Jahreszeit mit meinem Hund Linda um den Maschsee. Der Weg beläuft sich auf ungefähr sechs Kilometer und ist wunderbar abwechslungsreich.

Die Befestigung des Ufers besteht zu einem großen Teil aus einer circa kniehohen Mauer, die von Spaziergängern zum Sitzen und Verweilen genutzt wird. Und liebend gern auch von Linda frequentiert wird.

Sobald wir am Nordufer um die Kurve biegen und der lange Weg entlang des Sees mit der niedrige Mauer vor uns liegt, ist Linda oben auf und marschiert die lange Strecke auf der Mauer mit Vergnügen.

Sie freut sich, erhöht zu gehen und in das unter ihr liegende Wasser zu blicken. Dort ziehen dicke Karpfen ihre Bahnen, Enten schnattern und paddeln, alles sehr interessante Dinge, die es zu beobachten gilt.

Im Frühjahr, das Wetter war kalt, aber  gut zum Spazierengehen, bogen wir wieder einmal um die Nordkurve.

Linda sprang beherzt auf die Mauer, ich war entzückt – mein Hund!!!

Stolz blickte ich umher, um die Reaktionen der um uns herumgehenden Menschen zu erörtern. Diese kleinen, kurzen Gespräche sind immer sehr nett, lustig und ich mag sie sehr.

Linda stand auf der Mauer, blickte hinab zu den Karpfen, ich ging langsam los und Linda ging mit.

Ich bin ein leidenschaftlicher Fotograf. Mit meinem Handy bilde ich ein festes Team zum Festhalten sämtlicher Dinge, die für mich Erinnerungswert haben.

So auch nun: Linda im Vordergrund, auf der Mauer, mutig blickend, dahinter der Eisblaue kühle Maschsee mit dem Stadion in der Ferne…ein wunderbares Bild, was es festzuhalten galt.

Ich drehte mich um, weg von der Mauer und Linda, um mein Handy aus der Tasche zu ziehen…ein bisschen umständlich, da ich Lindas Leine hielt, eine Tasche und nun noch nach dem Telefon kramte, da gab es ein merkwürdiges Geräusch…es platschte!

Ich drehte mich schnell um, das Geräusch war sehr nah und ich befürchtete Schlimmes…und so war es dann auch.

Der Hund war bei einer Drehung auf der Mauer zu Wasser gegangen. Die Leine mitsamt dem leeren Halsband baumelte über der Mauer, ein eigentlich witziger Anblick.

Wenn, ja, wenn nicht mein Hund nun fast zwei Meter unter mir im Wasser paddelnd seine Kreise gezogen hätte.

Ich spürte ein aufkommendes Gefühl von Panik, obwohl Linda eine ausgezeichnete Schwimmerin ist und auch sehr gerne im Wasser ist. „Aber wie bekomme ich sie da nun heraus..?“

Das Wasser war kalt, nicht eisig, aber kalt, und ich erwog, vor Panik ein leicht getrübter Blick, über die Mauer und in das Wasser zu springen.

Ich habe keine Kinder, aber ich glaube, das Gefühl, wenn ein Kind aus Versehen ins Wasser fällt, ist mit meinem gleich gewesen.

Ich rannte oberhalb des Wassers hin und her, keine Leiter, die ins Wasser führte, zu tief um sich über die Mauer zu beugen und den Hund herauszuziehen… und wenn auch, wo dann anfassen zum Ziehen..?

Immerhin ist Linda wohlgenährt und bringt satte 11 Kilo auf die Waage. Und nass..??

Eine schlimme Situation, ich litt und war verzweifelt… doch als ich wieder zu Linda herunterblickte, sah ich die Kleine locker an der Mauer entlang  kraulen.

„Was ist das denn..?“

Linda, total entspannt, paddelte los, dabei ab und an, immer wieder an die Mauer stoßend, natürlich wollte sie gerne zu mir hoch.

Was für ein Glück!

Ich ergriff die Chance und feuerte sie wie ein Trainer den gesamten langen Weg entlang der Mauer an, lobte, machte Versprechungen und Linda paddelte….

Der Blick von ihr, immer wieder zu mir heraufschauend, war herzzerreißend und absolut witzig.

„Wie lange soll ich jetzt hier noch so schwimmen? Warum holst du mich nicht raus..?“ schien er zu sagen… und was wohl die entgegenkommenden Spaziergänger dachten, wer im Maschsee dort trainierte…!?!

Es war eine sehr lange Strecke, bestimmt zweihundert Meter, bis endlich die Mauer abgelöst wurde von dem lockeren Uferbereich, an dem Linda ohne Probleme an Land gehen konnte.  Das tat sie dann auch, ich nahm sie glücklich in Empfang und ging schnellstens mit ihr zum Auto, um sie in warme Decken zu hüllen.

Alles in Allem muss ich schon sagen, dass Linda dieses Ereignis sehr viel entspannter weggesteckt hat als ich…

…mein kleiner, toller Hund!!!

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Jahreszeiten mit Hund

Tja…Spazierengehen…

…für mich seid Kindheitstagen eigentlich eine Sache, die schwer überbewertet war. Mit den Eltern, bzw. zwischen den Eltern als kleines Kind durch den herbstlich kühlen oder den tief verschneiten Wald zu stapfen, hm… das war nicht so spannend. Die Eltern unterhielten sich, ich war mir selbst überlassen und daher auch immer froh, wenn nach einer Stunde oder auch mal etwas mehr, der Gang endlich ein Ende fand.

Mit zunehmendem Alter wurde ich autark, und entschied für mich, an diesen unleidlichen und langweiligen Ausflügen nicht mehr teilzunehmen.

Das blieb Jahrzehnte so. Ich vermisste nichts, huschte ab und zu mal mit dem Fahrrad durch den Wald, um eine Strecke abzukürzen, aber ansonsten hielt ich mich fern.

Ich bin ein Stadtkind.

Gehe gerne zum shoppen in die Stadt, mir macht Asphalt keine Angst, ich bin mindestens einmal in der Woche in der Stadt und genieße die Zeit dort.

Vor 10 Jahren dann hatte ich  endlich meinen Mann soweit, dass auch er einen Hund haben wollte…

Ich lockte ihn mit solchen Versprechen wie: „Der Hund wird uns schlanker machen…!“

Oder: „Wie gesund wir leben werden, wenn wir erstmal jeden Morgen mit dem Hund durch den Wald walken…“ Ok.

Der Hund wurde schnell gefunden, Linda war eine spanische Mischung, natürlich der süßeste Hund, den es gab.

Wir haben den Anschaffungsmonat absichtlich in den Juni gelegt, damit wir eine gute und lange Anlaufzeit bei bestem Sommerwetter hatten und uns an drei Spaziergängen pro Tag gewöhnen konnten.

So begann also unsere Zeit mit Linda. Und meine Liebe zu unserem Wald. Wie sehr liebe ich unsere Spaziergänge bei JEDEM Wetter! Im Frühling, wenn die ersten hellgrünen Spitzen zuerst an den Büschen und dann an den Bäumen erscheinen. Der matschige Boden, gerade noch mit Eis bedeckt, trocknet und ein erster Duft nach Erde, würzig und kräftig entfaltet sich.

Der Hund rennt aufgeregt über den Boden, die Nase gesenkt, auf der Suche nach Mäuselöchern und wer weiß was noch…

Lebensfreude, sie zu beobachten.

Im Sommer, wenn auf den Straßen die schwere Wärme liegt, der Wald aber angenehm kühl und dunkel ist, die Sonne, die ein bisschen durch das Blätterdach  Glitzerstrahlen auf den Boden zaubert.

Der Wald im Herbst.

Herbst….. Pilzgeruch in der Luft, feiner Regen, der sich auf den Blättern sammelt und

zu dicken Tropfen auf mich und Linda herabfällt. Der Hund, unbeeindruckt von dem

sogenannten schlechten Wetter, beinahe fröhlich durch den Matsch laufend,

immer und immer unermüdlich schnüffelnd, steckt mich mit seiner guten Laune an…

Und der Winter.

Wie unangenehm, sich in mehrere Schichten Kleidung zu hüllen. Keine Lust, in die Kälte zu gehen. Kann mir irgendjemand den Gassigang abnehmen..? BITTE!!!

Aber was soll’s, der Hund muss raus, ich gehe…und kaum bin ich im Wald, erwartet uns  eine dicke Schneedecke, noch unberührt, wir beide die ersten…drehe mich um, sehe dicke Stapflöcher von meinen Stiefeln und viele kleine Hundefusslöcher…

Sie springt und rennt, freut sich über den Schnee, mit dem Kopf im Schnee, nach Schneebällen jagend, pures Glück, ich sehe es genau. Dann sind wir wieder zu Hause, ich frage mich kurz, warum ich eigentlich vorhin nicht raus wollte, finde keine Antwort. Der Hund liegt erschlagen vom Spaziergang am warmen Ofen, räkelt sich wohlig und beginnt leise zu schnarchen.

Kurzer Szenenwechsel:

Ich bin im Urlaub, liege am Pool, chille entspannt, alles top. Der Hund zu Hause bei Oma und Opa bestens aufgehoben, brauch mir keine Sorgen zu machen. Aber nach einigen Tagen beginnt es in mir, das Gefühl:

Ich brauch den Spaziergang mit meinem Hund… raus in den Wald, zügiges Gehen, dunkles Blätterdach über mir, duftender Waldboden unter mir, der Hund neben mir.

Wie viele Tage noch…? Ah, bald….

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Giftige Lebensmittel

Aus gegebenen Anlass möchte ich heute über die Top 5 der giftigen Lebensmittel schreiben. Ein Leser meines letzten Facebook Posts, hat mich nämlich darauf aufmerksam gemacht, dass das Süßungsmittel Xylit für Hunde gefährlich sein kann. Außerdem muß ich immer wieder erstaunt feststellen, dass viele Hundebesitzer die meisten Gefahrenquellen aus Kühlschrank und Vorratskammer nicht kennen. Nicht-Hundebesitzer sowieso nicht- daher bitte weitersagen!

5.) Rosinen und Weintrauben

4.) Zwiebeln

3.) Avocado; Schale, Fleisch und der Kern (der kann einen Darmverschluß verursachen, wenn er im Ganzen verschluckt wird)

2.) Knoblauch

1.) Schokolade

Sie enthält Theobromin und Koffein, beides giftig für den Hund. Theobromin ist in der Kakaobohne enthalten und ist schon in sehr kleinen Menge höchst giftig für den Hund. Der Gehalt ist je nach Schokoladensorte unterschiedlich. Zartbitter enthält bedeutet mehr als Vollmilch.

Das ist meine persönliche Number One, da sie immer im Haus ist, verführerisch riecht und schon kleinen Mengen zum Tod führen kann. Wir hatten Ostern einen Schokoladenunfall…der uns alle in der Notaufnahme, außerhalb der Sprechzeit einfinden ließ, anstatt gemütlich auf dem Sofa den Tatort zu gucken. Wenn schon, denn schon! Von Glück haben wir den Schokoladendieb bei der Arbeit erwischt und sind mit ihm sofort zur Tierklink gefahren. Die Ärztin beruhigte uns gleich dahingehend, dass man bei einem ausgewachsenen Hund, bei der Größe (Emil wiegt 20 kg) 4 Stunden Zeit hätte, um die Schoki wieder zu Tage zu fördern. Sie hat ihn zum Erbrechen gebracht, an den Tropf gehängt und nach einer Stunde konnte Emil dann wieder auf seinen vier Beinen stehen.

giftiges Lebensmittel für Hunde: leckere Schokolade

Da wir bereits vor diesem Missgeschick einen kleinen Freßunfall mit einem Nutellabrot hatten, habe ich mich damals schlau gemacht, wieviel ein Hund verträgt. Hier ein nützlicher Link eines Fachtierarztes, um die tödliche Schokoladenmenge je nach Körpergewicht selbst zu berechnen, damit man nicht immer gleich bei jedem gefressenen Stück in Panik verfällt:

https://tierarzt-ms.de/wieviel-schokolade-vertraegt-mein-hund/

 

Anmerkung in eigener Sache:

Mit dem einen oder anderen Lebensmittel haben wir bereits unschöne Erlebnisse gehabt, die Gott sei Dank nur mit einer hohen Arztrechnung endeten und nicht mit dem Ableben unseres Vierbeiners. Ich möchte hier nur auf die Gefahrenquellen aufmerksam machen. Über den Krankheitsverlauf, verträgliche Dosis oder Reaktionen des Hundes, kann ich keine Aussage treffen, da ich keine Tierärztin oder Biologin bin. Ich habe mir bei meinem Tierarzt Rat geholt und entsprechendes Wissen angelesen wie zB. mit dem Welpenbuch von Katharina von der Leyen

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